- The Walking Dead Season 3 65
- Ace Attorney 55
- Arbitrage 72
- The Last Stand 58
- Zero Dark Thirty 60
- Silver Linings Playbook 50
- Der Schnüffler (1983) 60
- Universal Soldier: Day of Reckoning 72
- The Angels' Share 67
- Drive 83
- Total Recall (2012) 54
- Passion 77
- Hannibal Season 1 56
- Argo 75
Freitag, Juni 28, 2013
Recently Watched Movies #38
Samstag, Juni 01, 2013
Recently Watched Movies #37
- Psycho (1960) 85
- Heute trage ich Rock! 70
- Star Trek Into Darkness 66
- Ronal der Barbar 72
- Side by Side 75
- Jack Reacher 69
- Maniac (2012) 60
- Killing Them Softly 71
- Stitches 65
- Gangster Squad 57
- End of Watch 64
- The Great Gatsby (1974) 55
- Django Unchained 88
- Amer 70
- Oh Boy 85
- Ginger Snaps 78
- A Tale of Two Sisters 85
Freitag, Mai 03, 2013
Recently Watched Movies #36
- Big Fish 64
- Expendables 2 45
- Looper 77
- The Bourne Legacy 67
- God Bless America 59
- Starship Troopers 95
- True Grit (Pro7-Fassung) 78
- The Perks of Being a Wallflower 63
- Grave Encounters 55
- The Ladykillers (2004) 61
- The Great McGinty 60
- Argo 80
- Living in Oblivion 88
- Seven Psychopaths 35
- Rammbock 70
- Cloud Atlas 72
- Dredd 71
- Taken 2 60
- The Hunt for Red October 70
- The Killing 80
- Raising Cain 84
- American Mary 65
- Skyfall 68
- Mildred Pierce (2011) 75
Mittwoch, März 27, 2013
Filmtipp: Passion
Wirkt Alain Corneaus genaue
Inszenierung von Cime d'amour wie ein mathematisches Experiment,
macht De Palma in der Neufassung dieses französischen Krimis aus dem
Jahr 2010 ein scharfes Genregebräu, das ob seiner Vielseitigkeit die
Geschmackspalette manch eines Kinogängers sicherlich
überstrapazieren dürfte. Passion hält sich zunächst recht brav an
die Vorlage, stellt uns die beiden Kolleginnen Christine (Rachel
McAdams) und Isabelle (Noomi Rapace) bei einem Flirt während der
Arbeit vor. Chefin Christine nutzt ihre Untergebene gnadenlos aus,
manipuliert sie. Isabelles Gegenschlag führt zu einem sexuell
aufgeladenen Zickenkrieg, bei dem das männliche Geschlecht in
Gestalt von Dirk (Paul Anderson) nur noch als Spielball taugt.
Bildete bei Corneau die Finanzwelt den Handlungsrahmen, ist es bei De
Palma die Werbebranche. Und wie bei Corneau ist der auch bei De Palma
irrelevant. Wichtig ist nur, dass wir uns in der Sphäre der Schönen
und Reichen bewegen, die in kalter, moderner Architektur hausen, für
Firmendeals durch Europa jetten und in Edelkarossen zu
Sterne-Restaurants chauffiert werden.
In der Welt der Reichen und Schönen.
In dieser sterilen Luxuswelt, in der
niemand von Geldsorgen gequält wird (außer Dirk!), möchte man,
pardon: frau, geliebt werden. Christine fordert Liebe von Isabelle.
Doch nicht, um mit ihr eine glückliche Beziehung zu führen, nein,
nur um Macht über sie auszuüben. De Palma inszeniert Christine als
böse Königin, thronend auf ihrer teuren Couch in exquisitem
Bademäntelchen unter dem sich noch exquisitere Lingerie befindet -
in ihrer Hand das Smartphone als Zepter. Eine irrwitzige Einstellung!
Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass es nicht um eine
ernsthafte Auseinandersetzung mit Machtstrukturen geht. Das gäbe der
Stoff auch nicht her. Zu plump und eindimensional sind die Motive der
Figuren. Vielmehr geht es - wie so oft bei De Palma - um Masken,
Rollen, Spiegelungen und Lügen.
So kann man behaupten, McAdams spiele
gestellt, unnatürlich, übertrieben, opernhaft-ausstellend. All dies
trifft zu. Aber im Kontext ihrer Rolle ergibt das durchaus Sinn. Sie
verkörpert eine Frau, die permanent anderen etwas vorspielt. Und
diese Frau ist keine Schauspielerin, jedenfalls keine gute. McAdams
aber ist eine. Sie zeigt uns, dass Christine eine schlechte
Schauspielerin ist. Für einen kurzen Moment verliert Christine ihre
Maske, als jemand eine Verabredung mit ihr absagt. Der unmittelbar
folgende Wutausbruch ist echt, nicht gestellt, wenn auch extrem - was
aber auf die krankhafte Persönlichkeitsstruktur der Figur
zurückzuführen ist.
Die böse Königin auf ihrem Thron.
Insbesondere die erste Hälfte
entwickelt sich leider nicht so geschmeidig wie in De Palmas anderem
Europa-Thriller - Femme Fatale. Manche Szene wirkt zäh. Auch die
Szenenfolge holpert etwas. Geschuldet ist das der Vorlage. Die
Handlung muss für den Krimiplot in der zweiten Hälfte gnadenlos
vorangetrieben werden. Erst zum Schluss, in den letzten fünfzehn
Minuten, löst sich De Palma gänzlich von Corneaus Film, erweitert
dafür die Rolle der Dani (Karoline Herfurth behauptet sich hier
trotz der Hürde des Englischen und hinterlässt einen guten
Eindruck) und präsentiert uns ein Best Of seiner Thrillerelemente in
einer Abschlusssequenz, die gaga im besten Sinne ist. Blonde
Doppelgängerinnen, Rasiermesser, Aufzüge - eine fulminante Hommage
an sein eigenes Kino, natürlich ironisch gebrochen. „Ihr wollt De
Palma? - Hier habt ihr
ihn!‟, scheint er uns
augenzwinkernd zuzurufen. Wie in Raising Cain nimmt er sein eigenes
Genre liebevoll auseinander.
Traum oder Realität? Am Ende verschwimmen die Grenzen.
Überhaupt wird man Passion wohl am
ehesten gerecht, wenn man den Film als Parodie versteht: als Parodie
auf Seifenopern, Krimis und De Palmas eigene 80er-Jahre-Thriller.
Nicht ohne Grund enthält Passion etliche Spiegelungen.
Die Variation der eröffnenden
Kamerafahrt zu Beginn des letzten Akts deutet beispielsweise eine
Wiederholung der Geschehnisse voraus. Allerdings ist sie auch Beleg
für das deutlich erkennbare Budgetproblem des Films - De Palma rückt
das Apple-Logo hier derart zentral ins Bild, dass man meinen könnte,
er möchte Product Placement persiflieren. Dass Passion auf externe
Sponsoren wie Apple angewiesen war, merkt man dem Film leider an.
Zwar handelt es sich letztlich um ein Kammerspiel, aber immerhin
spielt es in Berlin und in einer Szene in London, die allerdings im
Berliner Nobelrestaurant Margaux gedreht wurde. In den wenigen
Außenszenen dient Berlin als Hintergrundkulisse, erscheint sehr
aufgeräumt, wie geleckt und fügt sich so natürlich ausgezeichnet
in einen Film, der Oberflächen zelebriert. Dennoch hätte man
sicherlich interessantere Locations wählen können anstelle der
klassischen Anlaufpunkte für Touristen wie den Potsdamer Platz oder das Bode Museum. In Femme Fatale ist das besser gelungen - Pariser
Touri-Orte kommen dort so gut wie nicht vor.
Berlin als Hintergrundkulisse.
Brian De Palma fügt seinem bisherigen
Gesamtwerk mit Passion einen Film hinzu, den man als Epilog zu
seinen Thrillern lesen kann. Wild wechseln Atmosphäre und Ton des
Films zwischen Seifenoper mit Hochglanz-Zicken, Whodunit und Giallo.
Visuell bewegt sich der Film auf hohem Niveau, hält aber keine
wirklichen Überraschungen bereit. Die Mordszene im Splitscreen ist
stimmungsvoll choreografiert, aber sicherlich nicht sensationell. Die
Düsternis, der Noirlook in der zweiten Hälfte ist schick, aber
nicht außergewöhnlich. Die finale "De-Palma-Sequenz" ist
ein großer Spaß, aber doch nur eine Reminiszenz an vergangene
Zeiten. Und so muss ich ein wenig betrübt zu dem Schluss kommen,
dass Passion ein für Freunde von De-Palma-Thrillern überaus
vergnüglicher Streifen ist, der jedoch das Werk des Altmeisters um
nichts Wesentliches erweitert.
Dienstag, März 26, 2013
FFF Nights: Stoker
Mit Leben und Werk von Bram Stoker hat Stoker auf den ersten Blick nichts zu tun. Doch verbindet der Trieb nach Blut die Protagonistin India (Mia Wasikowska) mit Stokers Geschöpf Dracula. Die Idee, ein sexuell erwachendes Mädchen ihren Drang nach Blut und Gewalt entdecken zu lassen, ist alles andere als neu: Sicherlich ist Brian De Palmas Carrie eine komplexere Figur als Park Chan-wooks India, dennoch fesselt uns India. Von Beginn an umgibt sie eine schwer deutbare Düsternis. Ihr Vater ist unter mysteriösen Umständen gestorben. Man ahnt, dass es nicht nur die Trauer um ihn ist, die das Kind melancholisch wirken lässt. Als der zwielichtige Onkel Charlie (Matthew Goode) bei India und ihrer psychisch labilen Mutter (Nicole Kidman) einzieht, holt die Vergangenheit die Familie ein (Hitchcock lässt grüßen!).
Stoker ist eine Augenweide: Jede Einstellung ist ein optischer Genuss. Darüber hinaus gibt es einige ausgeklügelte Steadicamfahrten zu bewundern. Das komplette Kontrastprogramm zum Freund der statischen Kamera Don Coscarelli und seinem Festivalbeitrag John Dies at the End. Aber das, was Coscarelli an visueller Eleganz vermissen lässt, fehlt bei Park Chan-wook in Form von rauen Ecken. Die betörenden Bildkompositionen können über die Genrekonventionen, die der Film bedient (keinesfalls erweitert!), nicht hinwegtäuschen. Und so ist Stoker letztlich ein Genreprodukt, das vorgibt, mehr zu sein, als es tatsächlich ist. Dennoch ist es insgesamt - ein Vergnügen.
7.5/10
Montag, März 25, 2013
FFF Nights: John Dies at the End
Nach den ersten fünf Minuten habe ich mich beim Gedanken ertappt, die ausverkaufte Vorstellung vorzeitig zu verlassen. Wenn es schon zu Beginn nötig ist, dem Zuschauer mit ewigem Voice-over-Gesülze die Handlung zu erklären, kann das nicht gut werden, dachte ich. Zum Glück blieb ich sitzen, denn John Dies at the End ist ein skurriles Drogenmärchen voller schrulliger Einfälle - eindeutig eine der besseren Arbeiten Don Coscarellis. Zwar ist der Hauptdarsteller (Chase Williamson) ein Totalausfall, er kämpft die ganze Zeit mit seiner Mimik, die sich letztlich doch kaum verändert. Dafür gibt es schöne Momente mit Paul Giamatti (der übrigens auch produzierte) und Sgt. Zim, ähm, Clancy Brown. Insgesamt ein durchaus amüsanter Trip durch drogeninduzierte Paralleluniversen.
6.5/10
Sonntag, März 24, 2013
FFF Nights: The ABCs of Death
Zu viele Köche verderben den Brei, heißt es. Und viele Filmprojekte scheinen diese Binsenweisheit zu bestätigen. New York Stories oder Four Rooms fallen sofort ein. Auch Cloud Atlas spaltet die Gemüter. Im Fall von The ABCs of Death ist das Konzept simpel, aber irgendwie sympathisch-doof: Wir gehen das Alphabet durch und zu jedem Buchstaben gibt's einen Kurzfilm, in dem jemand ums Leben kommt. Im Film zum Buchstaben Q behauptet der sich selbst in Szene setzende Regisseur, man erhalte 5000 Dollar Budget für die Realisierung. Sollte das stimmen, überraschen einige der Beiträge dadurch, wie viel man mit so wenig Geld auf die Leinwand zaubern kann (H is for Hydro-Electric Diffusion / V is for Vagitus). Manch andere Crew hat hingegen offenbar 4000 Dollar versoffen, um zu einer Idee zu gelangen, wie man das Restgeld noch filmisch nutzen könne (G is for Gravity / M is for Miscarriage).
Das Gesamtwerk kann allerdings trotz der gut zwei Stunden Laufzeit überzeugen. Die Filme der "großen Namen" (Ti West: M is for Miscarriage / Ben Wheatley: U is for Unearthed) gehören allerdings nicht unbedingt zu den Höhepunkten.
7/10
Donnerstag, März 21, 2013
Demnächst: PASSION-Kritik
Heute fand die Berliner Pressevorführung von Passion statt, zu der ich als nicht-Journalist freundlicherweise eingeladen wurde. Eine Rezension wird also demnächst folgen. Nur soviel vorab: Passion ist ein streckenweise unfassbar komischer Film, unter anderem weil De Palma sich hier so hemmungslos selbst zitiert wie nie zuvor. Nach der Stimmung während und nach der Pressevorstellung zu urteilen, wird Passion die deutsche Kritik wohl bestenfalls spalten. Ich befürchte allerdings, die Mehrheit wird ihn verreißen.
Dienstag, Februar 05, 2013
Recently Watched Movies #35
- The Thing (2011) 49
- Scanners 75
- The Hobbit 70
- Wahl der Waffen 70
- Midnight Express 90
- Asso 55
- Der gezähmte Widerspenstige 55
- Der Brummbär 28
- Kill List 60
- Lincoln 35
- Flight 65
- Django Unchained 88
- Night of the Comet 55
- Die Spielwütigen 78
- Dexter Season 7 62
- Boardwalk Empire Season 3 83
- True Blood Season 5 60
- Frost / Nixon 66
- Nichts als die Wahrheit 70
- Edge of Darkness 53
Mittwoch, Januar 02, 2013
2012 - Ein Jahresrückblick
Aus Ermangelung an Zeit präsentiere ich die Filmliste des vergangenen Jahres kommentarlos. Innerhalb der Qualitätsstufen stehen die Filme in wahlloser Reihenfolge.
Die Crème de la crème
Drive
Tinker Tailor Soldier Spy
Die Guten
The Girl with the Dragon Tatoo
The Grey
The Grey
Skyfall
The Cabin in the Woods
The Innkeepers
Der Turm
We Need to Talk About Kevin
The Hobbit
Killer Joe
MiB III
Dark Shadows
Switch
Die Mittelmäßigen
Haywire
Safe House
Excision
The Baytown Outlaws
The Baytown Outlaws
The Rum Diary
Ghost Rider: Spirit of Vengeance
The Dark Knight Rises
The Hunger Games
The Dark Knight Rises
The Hunger Games
The Descendants
The Avengers
The Avengers
Sightseers
M:I 4
Hugo Cabret
The Iron Lady
Ted
Grabbers
ChronicleGrabbers
Schwache Filme und Ärgernisse
21 Jump Street
Prometheus
Moneyball
Iron Sky
Die vierte Macht
The Dictator
John Carter
Russendisko
Piranha - 3DD
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